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Brustrekonstruktion durch Implantat

Dies ist immer noch eine sehr häufig durchgeführte Art der Brustwiederherstellung. Sie gilt als einfachste Art der Wiederherstellung, was so nicht immer stimmt. Ob sie einfach ist und wie die Ergebnisse werden hängt von der Brustform, Brustgröße und weiteren Faktoren ab, erheblich zum Beispiel davon, ob eine Bestrahlung der Brust (Radiatio) erfolgen muss.

Die Haut der Brust wird bei der Operation erhalten, das Volumen wird durch ein Implantat aus Silikon ersetzt. Damit das Risiko eines Wiederauftretens der Brustkrebserkrankung aber minimiert wird muss die Brustkrebsoperation sehr sorgfältig und vollständig durchgeführt werden. Erst mit diesem Vorgehen erreicht man die gleiche Sicherheit wie mit einer kompletten Brustentfernung (Ablatio mammae). Dann werden aber auch ein Großteil der Nerven und Gefäße entfernt, die Durchblutung der Brusthaut wird schlechter. Hier muss dann zwischen Implantat und Haut gut durchblutetes Gewebe kommen damit das Implantat gehalten und die Brusthaut wieder mit Blut versorgt werden kann. Üblicherweise wird zunächst ein Expanderimplantat unter den großen Brustmuskel und unter einen Teil des vorderen Sägezahnmuskels gelegt. Diese werden dann gedehnt und nach mehreren Wochen wird in einer zweiten Operation dieses Implantat gegen ein Silikonimplantat getauscht.

In großen Studien hat sich gezeigt, dass durchschnittlich nicht zwei Operationen gebraucht werden bis die Brust wieder hergestellt ist, sondern im Durchschnitt 2,6 Operationen. Das bedeutet, dass häufig eine oder mehrere weitere Operationen erfolgen müssen. Bei Wiederherstellung mit Eigengewebe sind durchschnittlich nur 1,3 Operationen erforderlich. Hier ist auch immer die Ausfallzeit nach der Operation mit zu bedenken.

Moderne Silikonimplantate sind sehr sicher. Dabei ist es wichtig, auf beste Qualität zu achten. Die Weiterentwicklung der Implantate ist so weit vorangeschritten, dass es nur sehr selten zu einem Austreten des Silikongels aus dem Implantat kommt. In weltweiten Studien konnte nachgewiesen werden, dass es keinen Zusammenhang zwischen Silikonimplantaten und anderen Erkrankungen, wie Migräne oder neurologischen Störungen gibt. Die Implantate der Firmen, die wir verwenden, sind geprüft und sowohl in ganz Europa als auch den USA zugelassen.

Die Einlage eines Expanders oder eines Implantats kann auch als vorläufige Maßnahme sinnvoll sein. Hierbei dient das Implantat als Platzhalter um die Zeit bis zu weiteren Operation zu überbrücken.

 

Operation der Brust mit simultaner Wiederherstellung

Wenn ein gleichzeitiger Wiederaufbau der Brust mit Implantaten bei der Brustentfernung stattfinden soll muss vorher die gewünschte Brustform und Brustgröße mit Ihnen besprochen werden. Dann wird Implantatform und –größe bestimmt. Es kann sein, dass eine Angleichung der gegenseitigen Brust notwendig wird, um eine gute Symmetrie der Brüste zu erzielen.

Kurzüberblick zur Brustrekonstruktion

Erstes Beratungsgespräch 30 – 60 Minuten
Operationsvorbereitung Operationsfähigkeit (Hausarzt – Internist)
ambulant/stationär Einige Tage stationär
Narkoseart Vollnarkose, zusätzlich Lokalanästhesie für die Stunden nach der Operation
OP-Dauer 40 – 80 Minuten

Nachbehandlung

Verbandswechsel nach 7-10 Tagen
BH kein BH, nur Top, kein „Stuttgarter-Gürtel“!
Kontrollen in der Praxis nach 1 Woche, 4 Wochen, 3 Monaten
Sport sofort leicht, steigern nach 1-2 Wochen
Gesell. Aktivitäten eingeschränkt für etwa 10 Tage

 


Ihr Experte für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Ihr direkter Kontakt zu PD Dr. Max Geishauser um persönlich Fragen zu klären oder direkt einen Beratungs-Termin für Ihre Schönheits-Operation zu vereinbaren.

Telefon 089 - 3090 5290 oder Sie nutzen unseren Online-Terminkalender

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